KiST - Fortbildungen

für Sprachtherapie / Logopädie


Online-Kurz-Seminar

Herausforderungen und Anregungen zu Lösungen für   die Rahmenbedingungen des Praxisalltags in der
  Diagnostik und Therapie neurogener Dysphagien.

Referent

Sascha Inderwisch

Datum

25. September 2021

Unterrichtseinheiten

5 (9.00 - ca. 14.00 Uhr)
2,5 Fortbildungspunkte

Seminargebühr

75,- €

Freie Plätze


Die Fortbildung ist ausgebucht. Anmeldungen für die Warteliste sind möglich.

Die nächste Wiederholung der Fortbildung findet am 15. Januar 2022 statt. Anmeldungen dazu sind ab sofort möglich.

Die Fortbildung erfolgt ausschließlich online per "Zoom-Meeting". Sollten Sie Fragen zur technischen Durchführung haben, wenden Sie sich gern an uns. Das Skript zur Fortbilung erhalten Sie einige Tage vor der Fortbildung als pdf-Datei per E-Mail.


Die Behandlung neurogener Dysphagien geht mit einer hohen Verantwortung der Therapierenden einher und stellt Therapierende im Praxisalltag oftmals vor Herausforderungen, zu denen es im Lehrbuch keine Antworten gibt.

So sind in der Theorie ersichtlich erscheinende Vorgehensweisen für den Behandlungserfolg, wie z.B. das Erfordernis der Compliance von PatientInnen und Angehörigen, sowie der interdisziplinäre Austausch mit Pflegenden und ÄrztInnen, im vielfältigen Praxisalltag nicht immer zufriedenstellend umsetzbar.

In der Praxis tätige Logopädinnen und Logopäden sind im Rahmen von Haus- und Heimbesuchen oftmals mit Situationen konfrontiert, in denen sie ohne die Grundlage einer bildgebenden Diagnostik (FEES, VFS), eine aussagekräftige Entscheidung zur Schluckfähigkeit der Betroffenen treffen und einen entsprechenden Befund formulieren sollen. Auch finden sich Therapierende oftmals in Situationen wieder, in denen die in der Therapie empfohlenen Maßnahmen außerhalb des Therapiesettings nicht immer umgesetzt werden (können).

 

Dieses Kurz-Seminar will Lösungen für die genannten Herausforderungen mit den Teilnehmenden diskutieren und Anregungen zu deren Bewältigung geben.

 

Seminarablauf / Inhalte Vormittag (Zeitumfang 3 Unterrichtseinheiten):
Nach einem Basisstreifzug über die Physiologischen Grundlagen des Schluckaktes und der Pathophysiologie einer Dysphagie, werden der Aspirationsschnelltest und die klinische Schluckuntersuchung vorgestellt, auf deren Grundlage Anregungen für die Verschriftlichung eines aussagekräftigen Befundes geben werden.

Seminarablauf / Inhalte Nachmittag
(Zeitumfang 2 Unterrichtseinheiten):
Basisstreifzug zu verschiedenen Ansätzen mit besonderem Blick auf die Funktionelle-Dysphagie-Therapie (FDT). Vorstellung einer Übungssammlung zur Behandlung der Leitsymptome einer Dysphagie mit Anregungen für die praktische Umsetzung.
Thematisiert wird überdies die Absicherung für die (Nicht-)Einhaltung von Kost- und Schluckempfehlungen auf Grundlage der Funktionellen-Dysphagie-Therapie (FDT).

Zielgruppe/Voraussetzungen
Das Seminar richtet sich an Therapierende, die bereits über grundlegendes Wissen und Erfahrungen in der Behandlung neurogener Dysphagien verfügen, Inhalte auffrischen und Wiederholen wollen und sich im Praxisalltag mit den obig geschilderten Herausforderungen konfrontiert sehen.

 


Sascha Inderwisch, Lehrlogopäde

 

Sascha Inderwisch schloss seine Ausbildung zum Logopäden 2009 an der Lehranstalt für Logopädie in Rheine ab. Anschließend war er bis 2012 als Logopäde in einem ambulanten Therapiezentrum für Kinder und Erwachsene in Augsburg tätig.

 

Ab 2012 arbeitete Sascha Inderwisch in verschiedenen Praxen und klinischen Einrichtungen u.a. in der Abteilung für Physikalische Frührehabilitation im Städtischen Klinikum München-Bogenhausen (2012-2013) und im Konsildienst der Stroke-Unit im Stadtkrankenhaus Schwabach (2016-2019) mit den Schwerpunkten Dysphagie und TK-Management.

 

Sascha Inderwisch ist Dozent für das Fach "Laryngektomie" an der Berufsfachschule für Logopädie in Ulm (IB) und absolvierte berufbegleitend das Bachelorstudium der „Medizinalfachberufe“ (FH-Nordhessen) und das Masterstudium „Erwachsenenbildung“ (TU Kaiserslautern).

 

Von 2014 bis 2020 war er primär als Lehrlogopäde (Unterricht und Supervision) an der Berufsfachschule für Logopädie in Fürth für die Fachbereiche "Redeflussstörungen" und "Dysphagie", und zuletzt an der Staatlichen Berufsfachschule für Logopädie am Klinikum der Universität München für den Fachbereich "Neurologische Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen" tätig.

 


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